Bezirksgruppe Berlin/Brandenburg/nördl. Sachsen-Anhalt
 
Veranstaltungsberichte aus der Bezirksgruppe
 
Rückblick
     
02.12.2007 Adventskonzert in Potsdam  
16.11.2007 Gänseessen (Im alten Dorfkrug Dahlem) mit musikalischer Umrahmung  
07.09.2007 Mitgliederversammlung in der Sammlung Werner  
01.07.2007

Familiennachmittag, Fest beim König im Schloß Charlottenburg mit anschließendem Picknick im Park.

 
15.06.2007 Sommerfest  
14./15.04.2007 Ostertisch  
11.03.2007 Lesung  
09.12.2005 Heißer Abend" bei Nadine  
12.11.2005 Auf den Spuren der Stars von gestern und heute  
01.10.2005 Historischer Tanzkurs  
18.09.2005 Bezirksgruppenversammlung  
AUG oder SEPT Tag der jungen Familien  
12.08.2005 Bundespräsidialamt  
11.06.2005

Fohlenschau im Barnim

Am Samstag, den 11. Juni 2005, traten 12 Mutige den Weg ins Umland von Berlin an, um bei einem außergewöhnlichen Programmpunkt dabei zu sein. In dem kleinen Ort Hirschfelde fand auf dem Rittergut Hirschfelde eine Trakehner Fohlenschau statt. Voller Elan - aber ohne Ahnung - betraten wir bei der Ankunft als erstes die Stallungen. Stuten in fast allen Farbschattierungen wachten über ihre Fohlen. Diese waren genau wie ihre Mütter ein wenig herausgeputzt und blank gestriegelt. Überrascht reagierten wir, als wir feststellen mussten, dass unsere - in großen Mengen mitgebrachten - Zuckerstückchen vollkommen verschmäht wurden. Dagegen fand das trockene Brot reißenden Absatz.

Noch vom Stallgeruch erfüllt, begaben wir uns dann zum Paradeplatz, wo weiß-rote Stangen das Terrain abgrenzten, in dem die Präsentation der Fohlen stattfinden sollte. Man kann durchaus behaupten, dass nicht nur bei den Kindern die Augen glänzten, als dann die erste Stute mit ihrem Fohlen einlief. Jedes der zehn Fohlen wurde nun von einer Gutachter-Gruppe eingehend studiert. Anschließend erfolgte eine Wertung für den Typ, den Körper, das Fundament und die Gangarten Schritt, Trab und Galopp, sowie für den Gesamteindruck.

Herzhaft durfte gelacht werden, wenn die Fohlen einfach ausbüchsten, um lieber zu ihren kleinen Freunden zu galoppieren. Ein Kompromiss musste geschlossen werden, als ein Fohlen partout nicht auf dem Paradeplatz blieb. Sein Spielgefährte nebst dessen Mutter durften im Parcour stehen bleiben. Im Anschluss machte es brav all die Dinge, die man von ihm wollte.

Der krönende Abschluss war zweifelsohne die Präsentation aller Stuten mit ihren Fohlen. Dabei kam es zu der einen oder anderen kleinen Keilerei, die aber alle glimpflich verliefen.

Die Jury zeichnete - leider schon im Regen - dann jeweils ein Stut- und ein Hengstfohlen aus. Die Präsentation der Verkaufspferde musste dann im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen, da in diesem Augenblick der Himmel seine Schleusen öffnete. Trotzdem waren sich alle einig: ein Ausflug auf das Land zur Fohlenschau lohnt sich. An eine Wiederholung wird gedacht.

Nadine Freytag Löringhoff

 
28.05.2005 Baltisches Sommerfest  
30.04.2005

„Berliner Unterwelten" mit „U-Bahn-Bunker Kalter Krieg"

Am Sonnabend, den 30. April 2005, trafen sich 10 Angehörige der Baltischen Ritterschaften zu einer besonderen Führung durch die Berliner Unterwelten, zu der Nadine Freytag eingeladen hatte. Erfreulich festzustellen war, dass die Hälfte der Teilnehmer aus jungen Menschen bestand. Herr Arnold, ein sehr kompetenter und freundlicher Führer, stieg mit uns in der Nähe der Station „Gesundbrunnen" viele Stufen hinab, in die Tiefen der Unterwelten von Berlin und zeigte uns ein Labyrinth von kleinen und großen Räumen.

Die gesamte Anlage, die wir besichtigten, stellt nur einen Teil der vielen Bunker des 2. Weltkrieges dar, die noch in Berlin erhalten geblieben sind. Sie wurde nach dem Kriege als Luftschutzkeller für etwa 3.400 Menschen hergerichtet und jährlich gewartet. In ihr könnten die Menschen 14 Tage bei geregelter Sauerstoffzufuhr, Verpflegung, sanitären Einrichtungen und ärztlicher Versorgung überleben. Da heute jedoch eine erneute Kriegsgefahr ausgeschlossen werden kann, wird überlegt, wie die Bunker in Zukunft kostengünstig und sinnvoll genutzt werden könnten.

Mit großem Interesse nahmen die Teilnehmer die deutsch-deutsche Grenze wahr, die sich nach dem Mauerbau auch auf das unterirdische Terrain mit verschlungenen Wegen und Geisterbahnhöfen erstreckte. Wir sahen brutale Hindernisse gegen Flucht- und anderweitige Grenzannäherungsversuche. Der hoch informative Rundgang durch Berlins Unterwelten fand in einem gemütlichen, sonnigen Gartenlokal, wo noch ein wenig Nachlese betrieben wurde, sein Ende. Nadine sei herzlich gedankt für eine tolle Idee und deren Umsetzung!

Babette Sass

 
10.12.04 Heißer Abend bei Nadine  
22.10.04 Institutionen: Bundeskanzleramt  
19.09.04 Bezirksgruppenversammlung  
15.08.04

Bootstour durch das historische Berlin

Der Einladung der Baltischen Ritterschaften und der Adelsvereinigung in Berlin und der Mark folgten am Sonntag, dem 15. August 2004 bei bestem Wetter ca. 40 - spätestens am Ende der Fahrt - Begeisterte auf das MS »Blue Star«, zu einer Tour über die Spree mit ihren diversen Spreebögen und durch den Landwehrkanal, durch drei Schleusen und unter vielen mehr oder minder hohen Brücken hindurch (wir wissen ja, Berlin hat mehr Brücken denn Venedig).

Unter fachkundiger Erläuterung von Frau Rosalinde Knarr wurden u.a. die Botschaften von China, den Niederlanden, Australien, Schweiz, Bangladesh, Estland sowie die Landesvertretungen mal aus einer anderen Perspektive gesehen. Vorbei ging die Fahrt an den Regierungsbauten im Band des Bundes: Reichstag, Abgeordnetenhäuser, "Kanzlerwaschmaschine" (das Kanzleramt, Anm. d. Red.), sonstige Ministerien; passiert werden konnten die Museumsinsel, das Bauhausarchiv, das Technikmuseum mit seinem markanten Rosinenbomber, das Lapidarium im vormaligen Pumpwerk, die East Side Gallery.

Die nötige Erholung im Gesamtkunstwerk Hauptstadt Berlin konnten die vielen neu angelegten Beach Bars und das altgediente Prinzenbad bieten. Diese Aufzählung ist wie so vieles unvollständig, aber jedem Leser sei es nahegelegt, bei der nächsten Veranstaltung von Nadine dabei zu sein und die Berichterstattung zu ergänzen. Dank der Organisatorin!

Jürgen v. Bock-Lachmes

 
02.07.04 Ausländische Institutionen „Botschaft der Republik Österreich"  
11.06.04 Sommerfest  
05.06.04 Berliner Unterwelten  
24.04.04

Dia-Vortrag über Georg W. v. Kobelsdorff

„Kulturabend" in Berlin: Am 24. April lud Frau Benita v. Transehe-Lohse zu einem Dia-Vortrag über „Friedrich II. und sein Baumeister v. Knobelsdorff zur Zeit des Rokoko" zu sich nach Hause ein. Für den musikalischen Hintergrund sorgte Herr Lohse, der auch den Diaprojektor bediente. Gezeigt wurden Bilder, die Frau v. Transehe-Lohse und Herr Lohse selbst aufgenommen haben. 25 Gäste waren der Einladung gefolgt, um sich bei baltischen Piroggen und Wein über dieses kulturgeschichtliche Thema zu informieren. Eingeleitet wurde der Vortrag mit Musik von Johannes Brahms. Zuerst berichtete Frau v. Transehe-Lohse über das Aussehen von Friedrich II. und seine Erziehung. Sehr wichtig in der Kindheit und Jugend des Königs war sein herrischer Vater Friedrich Wilhelm I.! Dieser hatte kein Verständnis für die Interessen seines Sohnes. Als Friedrich II. versuchte von zu Hause zu fliehen, ließ sein Vater ihn verhaften. Als er zur Vernunft gekommen war, schenkte ihm sein Vater Schloss Rheinsberg. Hier begrüßten Friedrich II. und seine Frau Elisabeth-Christine von Braunschweig-Bevern ihre Freunde aus Kunst, Kultur und Philosophie. Georg Wenzeslaus v. Knobelsdorff war zuerst Soldat, bevor er sich um Kunst kümmerte. Um 1732 kam er in den engeren Kreis von Friedrich. Zuerst malte er ein Pastellbild von ihm. Dieses gilt als eines der wenigen guten Porträts von Friedrich dem Großen. Ab 1736 hat er das Renaissanceschloss Rheinsberg in eine barocke Anlage umgebaut. Sein bekanntestes Werk ist aber das 1745-47 für Friedrich den Großen erbaute Weinbergschloss „Sanssouci", das als Höhepunkt des „friderizianischen Rokoko" gilt. Der Vortrag war sehr ausführlich und interessant. Er frischte meine Geschichtskenntnisse auf, weil auch über die geschichtlichen Ereignisse, die während der Regierungszeit Friedrichs des Großen passierten, berichtet wurde. Meine 11jährige Schwester Tamara hat sich ganz besonders von den Knobelsdorff-Zeichnungen beeindrucken lasen. Nach dem Vortrag wurden wir mit einem leckeren Buffet belohnt.

Nikolai von Polenz (13 Jahre)

 
05.03.04

Museum für Telekommunikation und Haus der Bertelsmann-Stiftung

 

 
12.12.03 Heißer Abend“ bei Nadine - wieder einmal kommt der Nikolaus verspätet.
 
07.12.03 „Adventstee"
 
30.11.03 „Festliche Chor- und Instrumentalmusik" (Werke von Schütz, Grieg, Pepping + Mendelssohn-B.)
 
07.11.03 Bundesfinanzministerium
 
12.10.03 Fledermausführung“, auf den Spuren von Draculas Freunden
 
14.09.03 Bezirksgruppenversammlung“
 
11.07.03 Classic Open Air“ am Gendarmenmarkt (Wiener Blut – Melodien von der Donau)
 
14.06.03 Gruseltour“ durch Berlin  
21.06.03 Sommerfest im Postdamer Yachtclub, Beginn 19:00 Uhr  
24.05.03

Besuch im Artistenmuseum „Klosterfelde“

Am 24. Mai traf sich eine Gruppe an Kleinkunst interessierter Balten im Artistenmuseum Klosterfelde, wo an diesem Tag der „internationale Tag der Artisten“ stattfand. Leider hatte sich an diesem Tag die BVG (= Berliner Verkehrsgesellschaft) gegen uns verschworen und sämtliche Strecken mit „Schienenersatzverkehr“ versehen, sodaß Warten, andere Personen versetzen und Warten lassen zu unserem „Pflicht“-Programm gehörte. Doch wir Unverdrossenen ließen uns die Stimmung nicht verderben. Ein schöner Sonnentag machte das idyllisch gelegene Klosterfelde attraktiver. Empfangen wurden wir dann mit einer ersten Show-Einlage. Die berühmte Traber-Familie zeigte uns aus schwindelerregender Höhe ihre Akrobatik.

Das Artistenmuseum war bestimmt sehr sehenswert, doch leider hatte man wegen des Gedränges in dem relativ kleinen Haus wenig Muße, die Exponate (vieles übrigens aus DDR-Zeiten) en detail zu betrachten. Jahrmarktähnlich wurde dann weitergefeiert, bis wir unsere Odyssee gen Berlin Mitte wieder aufnahmen. Ein entspannter Ausklang des Tages fand auf dem sonnengewärmten Balkon von Nadine Bsse Freytag statt. Fazit des Tages: „Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet.“ (Heinrich Heine). Dem ist nichts hinzuzufügen!

Nadine Bsse Freytag Löringhoff

 

29.03.03

Balten im Untergrund

Auf keinesfalls konspirativen Wegen wandelte die Berliner Bezirksgruppe, als sie sich am letzten Märzwochenende in den Untergrund begab. Eine gemeinsame Begehung Berliner Bunker und unterirdischer Bauten war das Ziel von über 20 „Unterweltlern“. Hunderte von Menschen laufen täglich an einer grünen Tür im U-Bahnhof Gesundbrunnen vorbei, ohne zu ahnen, daß sich dahinter ausgedehnte und geschichtsträchtige Räume verbergen. Noch heute ist dort zu spüren, wie unangenehm es gewesen sein muß, in den engen Räumen der Bunkeranlage eingezwängt zu sein, mit dem steten Surren der Lüftungsanlagen und dem Dröhnen der Bomber über den Köpfen. Viele der originalen Wandbeschriftungen sind noch gut erhalten. Sie leuchten bei einem Zusammenbruch der Stromversorgung nach und weisen so den Weg zum nächsten Notausgang. Eintausend Menschen fanden dort während der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg Schutz. Durch eine Vereinsinitiative wird versucht, diesen Teil Berliner Geschichte auf eine besondere Weise zu veranschaulichen. Neben eindrucksvollen Fotografien sind interessante Exponate der Zeit ausgestellt. Aber auch Leitungen der Stadtrohrpost, Reste von Brauereitanks oder die Gedenktafel des Lindentunnels sind zu besichtigen.

Gut 40 Prozent der Bauwerke der Berliner Innenstadt liegen im Untergrund. Dennoch würde heute nur ein Prozent der Bevölkerung im Falle eines Angriffs in einem Bunker Schutz finden. Die Instandsetzung des Bunkers für eine vierzehntägige Versorgung von eintausend Menschen würde ca. fünf bis sechs Monate Zeit in Anspruch nehmen.

Gespräche über Erfahrungen der älteren Generation und Fragen durch die erfreulicherweise zahlreich anwesenden jüngeren Mitglieder der Bezirksgruppe ließen den Besuch des Untergrundes in einer oberirdischen Gaststätte ausklingen.

 
14.02.2003

Besuch des Bundespresseamtes und der Englischen Botschaft

Am Vormittag des 14.02.2003, einem sonnigen Wintertag, war es soweit. Wir, eine Gruppe von 15 Personen, trafen uns auf dem Platz vor dem Bundespresseamt am Ufer des Spreebogens südlich des S-Bahnhofes Friedrichstrasse. Dort erwartete uns schon Nadine Bsse Freytag Löringhoff. Sie hatte diese Veranstaltung als ersten Punkt eines über das Jahr verteilten Programms geplant und nach meinem Empfinden sehr gut vorbereitet. Nach Erledigung der Anmeldeformalitäten wurden wir in einen Konferenzraum geführt, wo wir eine ganz private „Pressekonferenz“ erhielten. Anfänglich bockte die Technik ein wenig und demonstrierte den ihr zustehenden Vorführeffekt. Aber dann lief alles wie geschmiert und wir sahen eine Dokumentation zum Aufbau, der Arbeitsweise und den Aufgaben des Bundespresseamtes.

Danach stand uns Herr Jochen Cholin, Leiter des Referates Außen- und Sicherheitspolitik des BPA, für eine gute Stunde Rede und Antwort. So erfuhren wir, was es bedeutet, wenn Informationen unter 1, 2, oder 3 mitgeteilt werden. Sehr viele Fragen hatten wir zum schon zu dem Zeitpunkt drohenden Krieg im Nahen Osten, für die Herr Cholin ein kompetenter Ansprechpartner war. Nicht zuletzt wegen seiner früheren Tätigkeit als Sprecher im Verteidigungsministerium. Das hatte verständlicherweise gleich eine Reihe Fragen zur Geschichte um Herrn Scharping zur Folge. Die Zeit verging sehr schnell in einer lockeren und offenen Atmosphäre, bis Herr Cholin zu seinem nächsten Termin enteilte.

Wir machten uns auf den Weg in die Wilhelmstraße zur Botschaft des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Alle waren sehr neugierig, das in Presse und Fernsehen schon aus verschiedenen Anlässen gezeigte Gebäude persönlich in Augenschein zu nehmen. Wir wurden vom Presseleiter der Botschaft, Herrn Alp Mehmet, sehr freundlich empfangen, der uns zunächst durch das Gebäude führte und über die Architektur und die derzeit noch sehr junge Geschichte an diesem Standort informierte. Ein eisernes Gittertor der alten englischen Botschaft, das den zweiten Weltkrieg „überlebt“ hat, ist als Zeichen der geschichtlichen Kontinuität in das neue Ensemble übernommen worden. Mit dem großen Baum im Eingangshof, den großen Fenstern und dem Glasdach macht die Botschaft einen sehr leichten und hellen Eindruck, die trotz aller Leichtigkeit den funktionellen Anforderungen voll gerecht wird. Herr Mehmet gestand jedoch ein, dass zu Zeiten terroristischer Bedrohung die großen Glasflächen ein Problem darstellen. Abschließend fanden wir uns zu einer freundschaftlichen und entspannten Gesprächsrunde zusammen, in deren Verlauf die verschiedensten Aspekte der deutsch-britischen Beziehungen angesprochen wurden. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, für die ich sicher im Namen aller Teilnehmer meinen Dank an Nadine Bsse Freytag aussprechen darf.

Hermann v. Löwis of Menar

 
07.12.2002 Für die Jugend: Weihnachtsoratorium in der Heilig-Geist-Kirche  
06.12.2002 Heißer Abend bei Nadine  
18.-20.10.2002 Verbandstag in Bad Homburg  
14.02.2002

Eine Weltreligion stellt sich vor: der Islam

Seit dem 11. September ist viel geschrieben worden über den Islam. Viel zu oft allerdings waren die Darstellungen oberflächlich oder einseitig. Meist beides. Dabei scheint das Interesse an Informationen groß.
Daher wird zu einem Abend mit Vortrag und Diskussion am Donnerstag, 14. Februar um 20.00 Uhr eingeladen. Unser Referent wird der Islamexperte Dr. Hubertus Venzlaff sein. Er ist Germanist, Historiker und promovierter Religionswissenschaftler. Schon lange beschäftigt er sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden der großen Weltreligionen und ist selbst als Ausbilder von Religionslehrern tätig.
Informationen bei Arist v. Hehn

 
13.12.01 Die Bezirksgruppe lädt ein zur Feuerzangenbowle
07.12.01 "Heißer Abend" bei Nadine  
09.11.01

Besuch des Bundesministerium der Verteidigung
Gastgeber: Fregattenkaptitän Christian Dienst
Am 9.November 2001 treffen sich auf Initiative von Nadine Bsse v. Freytag Löringhoff sechszehn politikinteressierte Baltenfreunde, um das Verteidigungsministerium zu besuchen. Bei eisiger Kälte und den ersten Schneeflocken treffen wir uns um zehn Uhr, und sind sehr froh um die nächsten weitaus wärmeren und höchst interessanten zwei Stunden, in denen uns Käpitänleutnant der Marine, Herr Vogler-Wander, in die Geschichte, Strukturen und Tätigkeitsfelder des Ministeriums einführt. Von Filmen unterstützt, erfahren wir mehr über den Aufbau des Ministeriums, das neben seinem Standort hier in Berlin, die personell zehnmal so stark besetzte Hardthöhe unterhält. Auch wenn im Bendlerblock nur ca.300 Mitarbeiter beschäftigt sind, so wird schnell deutlich, dass hier die Musik spielt, denn hier befindet sich die Leitung und Öffentlichkeitsarbeit des Ministeriums. Erst seit wenigen Monaten ist das Ministerium in der Stauffenbergstrasse untergebracht und hat mit dem Bendlerblock einen sehr geschichtsträchtiges Areal gewählt. Das 1911 bis 1914 erbaute Gebäude ist heute bekannt als ein Ort des Widerstandes, mit Graf Stauffenberg als Schlüsselfigur. Aber es war ab 1935 in der Funktion als "Kriegsministerium" das Planungszentrum des zweiten Weltkrieges. Trotz und vor allem deswegen beschließt Volker Rühe im Jahre 1993 das Verteidigungsministerium - nach seinem Standort am Alexanderplatz - hier unterzubringen. 1997 ist Baubeginn und im Sommer 2001 folgt schließlich der Einzug. Die frisch bezogenen Räumlichkeiten können wir auf Grund der neuen Sicherheitsvorschriften seit dem 11. September leider nicht besichtigen. Doch die Präsentation und die anschließende Diskussion mit Fregattenkaptitän Herrn Dienst (Sprecher Marine / NATO), hätte dafür gar keine Zeit mehr gelassen. Da wir das Ministerium zu einem Zeitpunkt besuchten, als der Bundestag gerade heftig über einen Einsatz deutscher Soldaten an der Seite der USA gegen den Terror debattiert, waren die Auskünfte des Experten außerordentlich interessant und aufschlussreich.

Viel zu schnell ging dieser tolle Ausflug mit einem Mittagessen zu Ende!

Carolin von Roth

 
19.-21.10.01 Verbandstag in Berlin im Hotel Estrel  
22.09.01 Bezirksgruppenversammlung  
07.09.01 Besichtigung des Auswärtigen Amtes / Vom Bankgebäude zum Außenministerium
Berlin ist eine der spannendsten Städte Europas, und Deutschlands sowieso! Davon konnten sich 17 Baltenfreunde wieder einmal überzeugen. Nadine Bsse v. Freytag Löringhoff hatte zur Besichtigung des Außenministeriums geladen. Ihren hervorragenden Kontakten haben wir es zu verdanken, dass wir in den Genuss einer exklusiven Führung kamen. Herr Paul Kopp aus der Zentralabteilung, und außerdem Beauftragter für den Umbau des Gebäudes "Auswärtiges Amt", verdeutlichte uns die interessante Geschichte dieses Komplexes in architektonischer und politischer Hinsicht. In ein und demselben Gebäude wurde die Finanzierung des 2. Weltkriegs mitverantwortet, der Bau der Mauer beschlossen, es tagte dort die erste frei gewählte Volkskammer der DDR, und nicht zuletzt wurde dort der Einigungsvertrag unterzeichnet! Wir konnten uns bei der Führung durch das alte Reichsbankgebäude und den neuen Erweiterungsbau davon überzeugen, dass die Herausforderung an die Architekten, eine kritische Distanz zur früheren Nutzung zu finden, und die Geschichte dabei nicht zu verdrängen, gelungen ist. Im Anschluss an die Führung erlaubte uns Dr. Arndt Frhr. Freytag v. Loringhoven, Leiter des Referates für Kommunikation, Einblicke in die Arbeitswelt "Auswärtiges Amt". Er sprach über seine Auslandseinsätze in Paris und Moskau und über seine Arbeit als Redenschreiber für Bundesminister Joseph Fischer. Im Anschluß stand er uns für Fragen zur Verfügung. Das Mittagessen in der Kantine rundete die Besichtigungstour durch die Bundesinstitution "Auswärtiges Amt" ab. Alle waren sich einig, daß sich die sehr großzügige Zeitüberziehung mehr als gelohnt hatte. Ich bin gespannt, welche Institution als nächstes von den "Baltenfreunden" näher unter die Lupe genommen wird. Unser Dank gilt Nadine Bsse v. Freytag Löringhoff für die Organisation.
Dorrit v. Samson-Himmelstjerna
 
15.07.01

Open-Air-Konzert "Classics of Musical" auf dem Gendarmenmarkt
Highlights aus Cats, Evita, Phantom der Oper, My fair Lady u.ä.

Wie gut, daß die kleine Gruppe musikliebender Balten sich schon vorab in der Newton-Bar am Gendarmenmarkt getroffen hatte. Ein Nachklunker im Anschluß wäre - wegen der Länge des Konzertes - nicht mehr möglich gewesen. Noch bei schönem Wetter schlürften wir einen Cocktail und stimmten uns auf den Abend ein. "Singin' in the rain" hätte es beim "Classics of Musical"-Open-Air auf dem Gendarmenmarkt heißen müssen. Aber weder Publikum noch Sänger ließen sich von einem heftigen Regenschauer vertreiben. Unter einem Meer von Schirmen lauschten 6.500 Unverdrossene (und wir kleine Balten-Truppe gehörten in exponierter Stellung dazu) einer bunten Folge der beliebtesten Musical-Melodien. Nach einer fulminanten Ouvertüre des German Starlight Orchestra unter Leitung von Scott Lawton (Chefdirigent des Deutschen Filmorchesters Babelsberg) folgten die Musical-Profis Angelika Milster, Uwe Kröger, Cusch Jung und Leah Delos Santos mit Songs aus den bekannten Musicals "Ein Käfig voller Narren", "Sunset Boulevard", "Les Misérables", "Cabaret" und anderen Best-of-Musical-Stücken. Kurz nach der Pause, als das Ballett die Bühne betrat, fielen die ersten Tropfen. Diese gingen über in einen wahren Sturzregen. Aus der Fassung ließen sich die Zuschauer aber nicht bringen, denn sie waren mit Regenschirmen und -umhängen gut ausgerüstet. Wir, die wir erhöht gesessen hatten, blickten auf einen Platz, der fast wie eine römische Kampf-Kohorte (= Schildkröte) wirkte. Kaum ein Kopf war zu sehen. Durch die Schirme hatten die Zuschauer nicht die geringste Möglichkeit das Bühnengeschehen zu beobachten. Wir, auf unseren erhöhten Podesten, schon!!! Nach dieser fünfminütigen Show-Einlage (es raschelte wegen der Regencapes doch ganz gewaltig) des Publikums galt die Konzentration wieder der Bühne. Allerdings wurde jedes Klatschen nach tollen Songs aus "West Side Story", "Miss Saigon", "Chess" und "Cats" zu einer Herkulesaufgabe, wollte man den Nachbarn nicht mit seinem Schirm mißhandeln. Dreieinhalb Stunden dauerte das Programm, und ein Höhepunkt folgte dem Nächsten. Alle waren sich aber einig, daß der finanzielle Aufwand gelohnt hatte. Für das nächste Jahr ist eine Fortsetzung geplant. Vielleicht auch wieder mit Sekt im Regen?
Nadine v. Freytag Löringhoff

 
19.05.01

Ausstellung "Körperwelten" von Gunther von Hagens,
Am Samstag, den 19.5.2001 trafen wir uns ab 10.30 Uhr in einer kleinen gemütlichen Gruppe bei Nadine Bsse v. Freytag Löringhoff, die einen kleinen Imbiss für uns zubereitet hatte. Frisch gestärkt und voller Erwartung fuhren wir zur Ausstellung "Körperwelten" von Günter von Hagens. Da Nadine für uns schon die Karten per Internet vorbestellt hatte, ersparten wir uns eine Wartezeit von 4 Stunden!!! Ausgestattet mit einem Informationshandy sahen wir uns nun die - in Presse und Medien so differenziert beschriebenen - Plastinate an. Alle waren sehr begeistert von der Arbeit der Künstler und der Faszination, wie einzigartig die Natur uns geschaffen hat. Nichts war von Ekel zu spüren, im Gegenteil: fantastische Einblicke in unseren Körper. Nach 2 ¾ Stunden ausführlicher Betrachtungen, begaben wir uns dann noch einmal zu einer gemütlichen Runde bei Nadine mit Kaffee und Kuchen. Die Zeit ging schnell vorbei und wir freuen uns schon auf das nächste Treffen. Vielen Dank an die Gastgeberin und Organisatorin.
(Andrea Lutz, geb. v. Glasenapp)

www.koerperwelten.de
31.03.01

"Filmstudios Babelsberg"
unter Führung von Frau Barbara Valentin

Nach der Begrüßung ging es gleich mit einer bandscheibenstrapazierenden Achterbahnfahrt durch eine virtuelle Flipper-Landschaft im Actionkino. Zur Erholung dann ein kleiner Einblick in den "Welt größten Fundus", alles kann und soll von Jedermann auch zu erstaunlich guten Konditionen ausgeliehen werden. Vieles stammt noch aus UFA-Zeiten und wurde in der Zeit der DEFA/SBZ fortgeführt. Weiter ging die Führung mit dem Parkbus vorbei an den Studios, die derzeit ungenutzt warten. Zur Zeit werden nur noch zwei TV-Dauer-Soaps gedreht. Ein nächster Abstecher führte uns in ein Studio mit der aktuellen Deko für eine zur Zeit laufende Talkshow. Die imponierende Beleuchtungsanlage besteht aus über zweihundert ferngeschalteten Scheinwerfern. Zu Fuß wanderte unsere Schar zur Caligari-Halle, die mit Exponaten aus Babelsberger Filmproduktionen bestückt ist. Hiernach verabschiedete sich unsere Führerin Frau Valentin, welche zur DEFA-Aera Ausbilderin in den Filmkopierwerkstätten war. Ungeführt besichtigten wir nun die Sandmännchenhalle und nahmen dann eine kleine Stärkung zu uns. Die Unentwegten testeten anschließend noch einmal ihre Magennerven und Bandscheiben in der Actionsimulation einer Loopingbahn. Die folgenden Attraktionen des Filmparks fanden weiterhin großen Anklang: die Stadt des Golem (= Horror), Westerntown, Ritterburg. Zwischendurch konnten wir in verschiedenen Shows Eindrücke in die Filmarbeit gewinnen. In einer Kulisse "Vulkanlandschaft" stellte sich die Babelsberger Stunt-Crew vor (selbstironisch moderierte bzw. "unterbrach" ein hamburgernder VoPo Teile dieser Show). In einer weiteren Präsentation wurde die Arbeit mit Tieren demonstriert, und einige "vierbeinige und geflügelte Promis" hatten ihren großen Auftritt. Die letzten der Runde nahmen im Restaurant "Eisenherz" (mit Ritterburg-Kulisse) einen Abschiedstrunk. Die allgemeine Verabschiedung gegen 17.00 h endete mit der Gewißheit, daß die meisten Teilnehmer auch am 19. Mai bei der Führung im Schiffshebewerk Niederfinow dabei sein werden.
(Jürgen v. Bock)

www.babelsberg.de
09.02.01

Die Bezirksgruppe besuchte die Bundesinstitution "Reichstag". Gastgeber war der stellvertretende CDU/CSU-Bundestagsfraktionsvorsitzende Günter Nooke. Perfekt organisiert von der Kassenwartin der Bezirksgruppe, Nadine Bsse v. Freytag-Löringhoff, trafen wir am frühen Freitagmorgen mit baltischer Pünktlichkeit am Reichstag ein, wo wir vom wissenschaftlichen Mitarbeiter von Herrn Nooke, Herrn Wehling freundlich in Empfang genommen wurden. Nachdem auch die letzten von uns die Sicherheitskontrolle passiert hatten, durften wir als erstes für eine knappe Stunde der Arbeit unserer gewählten Volksvertreter lauschen. Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping und CDU/CSU-Fraktionsvorsitzendem Friedrich Merz lieferten sich ein - in gewohnter Weise - rhetorisch packendes Rededuell zu Fragen der Bundeswehrreform. Es folgte eine interessante und lebhafte Fragestunde mit Herrn Wehling. Er erklärte uns warum die Abgeordneten des Bundestages immer noch "für ihre Meinung aufstehen", gar "Hammelsprünge" machen, wie der Bundestag, seine Ausschüsse, Unterausschüsse und Arbeitsgruppen aufgebaut sind. Auch in Interna des Bundestags führte er uns ein, klärte uns auf, warum Herr Thierse Herrn Kohl einen Sessel mit extra hoher Lehne zu verdanken hat, wie man einen Redner mit Zwischenfragen aus dem Konzept bringt, oder warum es sich lohnen kann, das Wort "Südbahnhof" mehrfach in einen Redebeitrag zur Sozialpolitik einzubauen. Anschließend genossen wir auf dem Dach des Reichstags, den Rundblick über Berlin. Den Abschluß unseres Besuches bildete ein Mittagessen im Restaurants des Reichstags. Während wir uns von den Anstrengungen des Vormittags mit einem köstlichen Menü stärkten, beantwortete Herr Nooke wohlwollende und kritische Fragen zum Länderfinanzausgleich, Bundeskanzler-Verbrecher-Fotos, oder auch den Vor- und Nachteilen, den Reichstag mitten im eigenen Wahlkreis zu haben. Ein herzliches Dankeschön gilt unserer Organisatorin Nadine Bsse v. Freytag Löringhoff und unserem Gastgeber Herrn Nooke und seinem Assistenten Herrn Wehling. Alle, die diesen geselligen Vormittag verpaßt haben, seien damit getröstet, daß es in Berlin noch eine große Anzahl weiterer interessanter Institutionen gibt und weitere Besuche bereits in Planung sind. Arist v. Hehn

www.bundestag.de
08.12.00 "Heißer Abend": Der Nikolaus kommt noch einmal!
04.11.00 "Vortragsabend": Auf den Spuren von Georg W. v. Knobels-dorff, dem Baumeister von Friedrich II.

30.09.00

Bezirksgruppenversammlung  
01.09.00 "Bundesdruckerei": Am 1. September besuchten 9 Personen (die geringe Anzahl kommt daher, weil diese Veranstaltung nur an einem Wochentag stattfinden kann; das ist der einzige Nachteil bei Terminen, die Bundesinstitutionen betreffen) die Bundesdruckerei. Der Safe mit den Druckmaschinen, die die Geldscheine oder Ausweise herstellen, war uns zwar leider verwehrt, trotzdem bekamen wir eine gelungene Führung durch eine Briefmarkenausstellung, die mit Geschichte, Histörchen und mit Kuriosem gespickt war.  
22.07.00 "Reiterhof": Am 22. Juli trafen sich 16 Personen im Barnim (auf dem Rittergut Hirschfelde), um dort das Trakenergestüt der Gastgeber kennenzulernen und um eine Kremserfahrt über das Land zu machen. Eine gelungene Sommer-Land-Partie!  
   
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